5 Schlaf-Tipps für Hochsensible: Schnelleres Einschlafen und erholsamer Schlaf

Viele meiner hochsensiblen Coachees haben Probleme mit dem Einschlafen oder haben regelmäßig starke Alpträume. Aber wieso haben wir eigentlich so ein Problem mit dem Thema Schlafen und was können wir tun, um besser zu schlafen?  

Wenn der Körper langsam zur Ruhe kommt, dann beginnt das Gehirn langsam alle Reize zu verarbeiten, denen wir den Tag über ausgesetzt waren – und das sind bei uns Hochsensiblen eine ganze Menge.

Wenn du wissen willst, was du tun kannst, damit dein hochsensibles Kind schneller einschlafen kann, geht’s hier zum Blogartikel “Warum dein hochsensibles Kind Probleme beim Einschlafen hat".

Was kannst du tun, um besser zu schlafen

1.  Hochsensible Schlafroutinen

Signalisiere deinem Körper und deinem Kopf, dass jetzt Zeit ist, ins Bett zu gehen: Versuche möglichst zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, trinke jeden Abend einen Tee trinken, höre eine Mediation oder ein dahinplätscherndes Hörbuch (gerne etwas, das du oder dein Kind schon gut kennt, damit es nicht zu spannend ist).

 2. Tagebuch schreiben

Leg dir ein Tagebuch neben dein Bett und schreibe alles auf, was dir noch im Kopf rumgeistert. Deine Gedanken und Gefühle auf Papier zu bringen, gibt deinem Kopf das Signal: Ach, ist ja aufgeschrieben, dann kann ich es morgen nachlesen (kleiner Spoiler: Machst du in 99 der Fälle eh nicht ;) ).

 3.  Bring Entspannung in deinen Alltag

Was dir langfristig helfen kann, abends besser zur Ruhe zu kommen, ist dein Nervensystem schon tagsüber zu entlasten. Dafür gibt es verschiedene Methoden: Yoga, Meditieren, regelmäßige Massagen, Sport machen, Bewegung an der frischen Luft, die Klopftechnik EFT. Alles, was deinen Nerven hilft, sich tagsüber zu entspannen, unterstützt dich dabei, abends besser abzuschalten und schneller einzuschlafen.

 4.   Bei Alpträumen: Finde einen anderen Umgang mit deinen Ängsten

Wenn du oder dein Kind viele Alpträume hast, kannst du dir mal deinen / seinen Umgang mit Ängsten und Gefühlen anschauen. Denn auch unsere Träume haben etwas mit uns zu tun. Je mehr wir Gefühle und Ängste in unserem Leben unterdrücken und ihnen tagsüber keinen Raum geben, desto wahrscheinlicher ist es, dass unser Unterbewusstsein sie nachts in Alpträumen wieder rausholt. Wie gehst du also mit deinen Gefühlen und deinen Ängsten um? Schiebst du sie beiseite? Sagst du dir vielleicht, dass du gerade übertreibst? Finde einen Weg, deine Gefühle und Ängste da sein zu lassen. Denn jede Emotion ist aus einem Grund gerade bei dir. Sie zeigt dir, wenn etwas gerade nicht stimmt (Angst, Traurigkeit, Wut) oder dass etwas gerade total schön ist (Glück, Rührung, Freude). Was will deine Emotion dir gerade sagen? Und was brauchst du gerade, damit sie sich in ein anderes Gefühl wandeln darf? Bewegung? Selbstfürsorge? 

5.  Lerne loszulassen und zu vertrauen

Vielleicht kennst du das: Kaum liegst du im Bett, fängt das Gedankenkarussell an, seine Runden zu drehen. Das Spannende: Viele deiner Grübeleien haben mit dir zu tun. Mit deinen inneren Überzeugungen. Zum Beispiel mit der Überzeugung: „Ich bin nicht liebenswert.“ Unbewusste Glaubenssätze wie diese sorgen dafür, dass du dich abends vielleicht fragst: „Ist XY sauer auf mich? Habe ich etwas falsch gemacht? Ach Mist, hätte ich das und das nur anders gemacht.“ Oder du machst dir Gedanken um die Zukunft. Du grübelst, was alles ansteht, legst dir Pläne A-Z zurecht für mögliche Szenarien, die vermutlich niemals eintreffen werden. Das Tolle ist: Du bist den Grübeleien nicht ausgeliefert. Du kannst lernen, deine inneren Überzeugungen, negative Glaubenssätze loszulassen und so mit mehr Vertrauen durch dein Leben gehen. Und ja, das hat tatsächlich auch positive Auswirkungen auf dein Gedankenkarussell und deinen Schlaf.

Wie kann ich dich unterstützen?

Lass uns gemeinsam schauen, was du  - ganz individuell brauchst, um abends zur Ruhe zu kommen und deinem Körper den Schaf gibst, den er dringend braucht, um die ganzen Eindrücke und Erfahrungen des Tages zu verarbeiten.

Alles Liebe für dich,

Susanne

 

P.S.: Solltest du länger als einen Monat Probleme Schlafprobleme haben, halte bitte Rücksprache mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt.

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Warum ziehen Hochsensible toxische Menschen an?